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Geprüft am 2025-08-17. Was noch umstritten ist, wird als umstritten gekennzeichnet.
In einer Variante der Theorie ist der membanumhüllte Zellkern sogar das einzige Relikt der ur-eukaryotischen Zelle, während das Zytoplasma mit seinen Bestandteilen ursprünglich von dort nach außen abgegeben wurde. Nach der verbreiteteren Form der Theorie war die Möglichkeit der Invagination von Membranen (die Prokaryoten nicht besitzen) ebenso wie bei der Endosymbiontentheorie schon zentral für die Entstehung der Organellen. Diese Einstülpungen hätten aber keinen Beuteorganismus enthalten, der zum Endosymbionten wurde, sondern wären an sich vorteilhaft gewesen, um die Membranoberfläche zu vergrößern oder abgegrenzte Kompartimente für spezialisierte Reaktionen zur Verfügung zu stellen. Die Einstülpung der Membran bei der Phagocytose konnte außerdem auch ein Modell für die Kernteilung bei der Mitose liefern. Heute sind die verschiedenen Varianten der Kompartimentierungshypothese in der biologischen Forschung nur noch Außenseiterhypothesen, sie wurden verdrängt durch modernisierte Fassungen der Endosymbiontentheorie. Durch den Vergleich homologer Gene ist es nahezu ausgeschlossen, dass das Genom der Plastiden und der Mitochondrien aus dem Kerngenom hervorgegangen ist. Der Mechanismus der Bildung und die Reihenfolge der verschiedenen Ereignisse, die zur eukaryotischen Zelle führten, werden aber nach wie vor kontrovers diskutiert. In jüngerer Zeit wurden Modelle vorgestellt, die eine Bildung der Zelle ohne Phagocytose möglich erscheinen lassen. Einige Theorien werden dargestellt im Artikel Urvorfahr.
Quellen: de.wikipedia.org
Als Makronukleus (Makronucleus, seltener auch Meganukleus) bezeichnet man den Großkern der Wimpertierchen (beispielsweise beim Pantoffeltierchen). Er liegt in diesen Einzellern als größeres, meistens bohnenförmig aussehendes, polyploides Gebilde neben dem viel kleineren Mikronucleus oder neben mehreren Mikronuclei. Während des Vorgangs der Konjugation wird der Makronucleus aufgelöst, bildet sich später aber neu.
Quellen: de.wikipedia.org
Mitophagie bezeichnet eine Form der Autophagie, bei der gezielt Mitochondrien innerhalb einer Zelle abgebaut werden. Die betroffenen Organellen werden dabei von Verdauungsbläschen umhüllt und zerlegt; einige Bestandteile werden danach einer weiteren Verwendung zugeführt. Mitophagie kann verschiedene Auslöser haben:
Quellen: de.wikipedia.org
Schädigung: Geschädigte Mitochondrien stellen durch die potentielle Produktion von Sauerstoffradikalen (ROS) eine Gefahr für die Zelle dar. Diese müssen beseitigt werden. Alterung: Gealterte Mitochondrien können in ihrer Leistung eingeschränkt sein und bilden potentielle ROS-Quellen. Entwicklung: Bei der Reifung roter Blutkörperchen werden die Mitochondrien vollständig degradiert. Nährstoffmangel Es wird vermutet, dass ein Mitophagie-Defekt eine Rolle bei der Parkinson-Krankheit spielt. Die Mitophagie erfolgt unter anderem über die Bildung von Omegasomen.
Quellen: de.wikipedia.org
Peptide wird hier aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur zusammengefasst: Definition, Einordnung und die Punkte, die in der Praxis wiederkehren. Angaben ohne Gewähr, keine medizinische Beratung.
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